Die Weyher Grünen unterstützen die Kandidatur von Frank Seidel als Bürgermeister. Das Votum fiel einstimmig aus.
Der Amtsinhaber wurde zum Treffen des Ortsverbands im Januar eingeladen, um über seine Motivation für die zweite Amtsperiode und seine Ziele über 2026 hinaus zu berichten.
Frank Seidel schaute in seiner Rede zuerst zurück, um über das bereits Erreichte zu sprechen. So nannte er beispielsweise die Sanierung des KGS Leeste, die Umgestaltung des Henry-Wetjen-Platzes mit der Bibliothek, den Start in die Umsetzung des Feuerwehrbedarfsplans und die Festsetzung des Bebauungsplans Wieltsee als wichtige Maßnahmen, die in seine Amtszeit fallen.
Er blickte aber auch auf Herausforderungen der Zukunft wie unter anderem der Schaffung von bezahlbaren Wohnraum, der Verkehrswende oder die Sanierung des Freibads Weyhe und bekräftigte, dass er weiterhin für sein Amt brennt und die vielfältigen, auch herausfordernden Aufgaben mit vollem Einsatz und viel Herzblut weiter lösen möchte.
Er warb für die Zusammenarbeit von Rat und Verwaltung, da er sich als Teamplayer versteht und gemeinsam die Herausforderungen am Besten bewältigt werden können.
In der anschließenden Aussprache unterstützte Fraktionsmitglied Jens Uhlhorn Frank Seidel:
„Die Arbeit im Gemeinderat mit Frank ist immer durch große gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen geprägt. Er füllt sein Amt jederzeit überparteilich und transparent aus. Die Zusammenarbeit ist einfach sehr gut.“
Auch Tuğba Bıyıklı-Wiesemann unterstützt Frank Seidel, mit dem sie ehrenamtlich als Streetwatcherin zusammenarbeitet:
„Auch wenn wir unterschiedlichen Parteien angehören, verbindet uns das gemeinsame Engagement für unsere Gemeinde. Frank Seidel ist durch viele Jahre ehrenamtlicher Arbeit und durch sein Amt als Bürgermeister fest in Weyhe verankert. Viele Bürgerinnen und Bürger kennen ihn als jemanden, der zuhört, ansprechbar ist und die Anliegen der Weyherinnen und Weyher ernst nimmt. Seine klare Haltung am runden Tisch gegen Rechts für Integration setzt ein wichtiges Zeichen für Demokratie, Zusammenhalt und Respekt. Werte, die über Parteigrenzen hinweg tragen.“
Der Ortsverband sprach sich einstimmig dafür aus, Frank Seidel bei seiner Kandidatur zu unterstützen.
„Gerade heute, einer Zeit, in der Populismus, einfache Lösungen und Halbwahrheiten gerne als Antworten auf komplexe Fragen dienen, ist es wichtig, einen Bürgermeister zu unterstützen, der ehrlich und klar auch unbequeme Entscheidungen treffen kann und nicht versucht, nur mit jedem Zeitgeist zu schwimmen“, sagte Annika Bruck und zeigte sich als Vorsitzende erfreut über das klare Votum und den gemeinsamen Weg.