Wir stellen uns vor

Annika Bruck

Mein Name ist Annika Bruck, ich bin 45 Jahre alt und lebe seit 2005 mit meiner Familie in Weyhe.

Im Jahr 2011 bin ich nach ehrenamtlicher Elternarbeit im Bereich der Kindertagesstätten für die Grünen in den Gemeinderat Weyhe gewählt worden, seit 2016 nun Fraktionssprecherin der Grünen. Außerdem bin ich im Ortsvorstand der Grünen Weyhe.

Ich bin technische Beschäftige der Freien Hansestadt Bremen und dort bei Immobilien Bremen in der Abteilung Strategie und Steuerung für das Energiesparcontracting, den Sanierungsfahrplan und Klimaschutzvorhaben mit besonderer Bedeutung sowie die Umsetzung der Solar Cities Strategie zuständig.

Weyhe ist als Wohnort sehr beliebt. Auch ich lebe hier mit meiner Familie sehr gerne und bin froh, dass wir ein Haus in Leeste kaufen konnten.

Die von allen Parteien getragene Wohnungspolitische Gesamtstrategie hat für die Zukunft wichtige Rahmenbedingungen für die strategische Wohnentwicklung gesetzt. Insbesondere im Bereich der vorhandenen Bebauung, der Wärmewende und der ökologischen Bauleitplanung müssen die Ziele innerhalb der nächsten Jahre konkretisiert werden.

Dies kann zum Beispiel im kommunalen Zwischenerwerb durch die sogenannte Konzeptvergabe erfolgen, so dass nicht nur der Höchstpreis des Bieters, sondern auch ökologische, soziale oder ästhetische Aspekte zum Zuge kommen können. Bisher haben wir dieses Instrument nicht so konsequent eingesetzt, wie ich mir das wünsche. Deshalb haben wir als Grüne einen Antrag gestellt, ein erstes Modellprojekt auf dem Leister Platz umzusetzen, der auch angenommen wurde. Es ist toll, dass wir mitten in Leeste ein Gebäude bekommen, das soziale und ökologische Aspekte verbindet, mehr Energie produziert als verbraucht.

Wir müssen aber auch generell über Baustandards reden: Öffentliche und private Gebäude in Deutschland verbuchen laut Bundesregierung für Heizung, Warmwasser und Beleuchtung einen Anteil von 40 Prozent des Gesamtenergieverbrauchs. Sie stehen für fast 20 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes. Aus diesem Grund haben wir einen Antrag gestellt, Standards für öffentliche Gebäude zu entwickeln, um diese ressourcenschonend zu bauen und zu betreiben. Ein erster Vorschlag der Verwaltung dazu wird hoffentlich bald im Fachausschuss beraten. Wir wollen hier als Kommune Vorbild sein für ein klimaneutrales Weyhe im Bereich des öffentlichen Bauens.

Außerdem sollten wir das Instrument des kommunalen Zwischenerwerbs dafür nutzen, Modellquartiere entstehen zu lassen, die wenig versiegelt, möglichst autofrei, emissionsarm und nachhaltig sind. Wir müssen unsere Stadtplanung so entwickeln, dass wir viele Wege ohne Autos zurücklegen können. Kindergärten am Rande des Ortes müssen der Vergangenheit angehören, wenn man Eltern ermuntern möchte, die Kinder mit dem Fahrrad zur Kita zu bringen und dann in die Straßenbahn zu steigen, um zur Arbeit zu pendeln.

Letztlich müssen wir bei all unseren Überlegungen auch im Blick behalten, dass man Fläche eben nur einmal versiegeln kann und auch ökologisches Bauen bei der Errichtung der Gebäude viel Energie verbraucht.

Eine ressourcenschonende Vorgehensweise quer durch alle Themen muss unser Ziel sein, daran möchte ich sehr gerne im Gemeinderat weiterarbeiten!

Malin Uhlhorn

Mein Name ist Malin Uhlhorn und ich bin 20 Jahre alt. Ich lebe schon mein ganzes Leben lang in Weyhe und habe hier im Jahr 2019 Abitur gemacht.

Derzeit studiere ich „Management im Handel“ im dualen System, also verbringe ich die Hälfte meiner Zeit an der Hochschule Bremen und die andere Hälfte bei meinem Praxispartner VEMAG Maschinenbau in Verden.

Während meiner Schulzeit habe ich mich jahrelang als Jahrgangssprecherin und später als Schulsprecherin in der Schülervertretung engagiert, was mir viel Freude bereitet hat. Der ein oder andere mag mich auch von den Fridays for Future Aktionen 2019 und 2020 kennen.

Ich finde es wichtig, dass junge Menschen gehört und ihre Bedürfnisse und Sorgen berücksichtig werden. Das ist auch, wo ich im Gemeinderat nach der Wahl ansetzen wollen würde. Ich möchte jungen Menschen eine Stimme geben und unsere Interessen in die gemeindepolitische Arbeit einfließen lassen.

Hanne Roitsch-Schröder

Hallo, ich bin Hannelore Roitsch-Schröder, wohne seit 1972 in Weyhe, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder und zwei Enkel.

Zu meiner Person:

Seit zwei Jahren bin ich im Ruhestand und engagiere  mich ehrenamtlich  in verschiedenen sozialen Organisationen. Ich vertrete die Grünen im Weyher Gemeinderat  seit 2005; in der Wahlperiode 2011-2016 war ich Mitglied des Kreistags und kandidiere aktuell wieder für den Kreistag als Weyher Grüne.

Als Sozialpädagogin habe ich in unterschiedlichen Bereichen meines Berufes gearbeitet, davon 26 Jahre als Leitung eines großen kommunalen Kindergartens.

Das ist mir wichtig:

Seit vielen Jahren engagiere ich mich für Kinder und Jugendliche und ihre Lebensbedingungen. Mir ist es wichtig, für sie ein Umfeld zu schaffen, in dem sie gut aufwachsen können, eine umfassende, zeitgemäße Bildung und eine Perspektive für ihr zukünftiges Leben erhalten, unabhängig von  ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft.

Dafür sind gute Kindertageseinrichtungen notwendig, die personell und räumlich so ausgestattet sind, dass sie ihren Auftrag erfüllen können Kinder zu bilden, zu betreuen und in ihren Sozialkompetenzen zu stärken.  Ich unterstütze die Forderungen der Erzieher/innen und der Elternvertretungen  die personelle Situation zu verbessern und somit  mehr Qualität in den Kitas für Kinder und Personal zu schaffen.

Der Personalschlüssel in Kitas und die Größe der Gruppen werden  vom Land festgelegt, jedoch müssen wir als Gemeinde die Einrichtungen räumlich so ausgestalten, dass sie zu  weniger Lärm und Enge (und damit Stress) führen. Gerade junge Kinder brauchen Einrichtungen, die ihre Bedürfnisse nach Geborgenheit und Ruhe berücksichtigen.

Ältere Kinder und Jugendliche brauchen Orte, die ihnen als Treffpunkte in ihrer Freizeit zur Verfügung stehen,  unabhängig von Vereinen und Verbänden. Die Jugendhäuser bieten kostenfreie Angebote für alle. Neben offenen Angeboten und Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung  ermöglichen Sozialpädagogische Fachkräfte ihren Besucher/innen Beratungsangebote und haben ein offenes Ohr für ihre Probleme und Fragen.

Die Jugendhäuser weiter zu  stärken  und attraktiv zu gestalten ist mir ein wichtiges Anliegen. Um eine stärkere Vernetzung  mit den KGSen zu ermöglichen, eine  räumliche Verbesserung der Jugendarbeit  zu schaffen und um Synergieeffekte zwischen Schule und Freizeitangebot  zu erreichen,  ist es meines Erachtens  geboten, über neue, schulnahe Standorte der Jugendhäuser  nachzudenken.

Dafür engagiere ich mich besonders:

Weyhe ist ein attraktiver Ort für junge Familien, die in unsere Gemeinde  ziehen. Gerade Familien mit kleinen Kindern wünschen sich einen Ort um Kontakte zu knüpfen und einander kennen zu lernen sowie Unterstützung  bei alltäglichen Fragen im Alltag mit Babys  und Kleinkindern.

Ein wichtiges Anliegen für die nächste Ratsperiode ist für mich daher die Weiterentwicklung der Kindertagesstätten zu Familienzentren,  alternativ  die Einrichtung eines separaten Familienzentrums.

  • Sie sollen ein Ort der Begegnung mit offenen Angeboten sein: Elterncafé,  Tauschbörsen, Krabbelgruppen, Spiel-und Bewegungsangebote für Kinder.
  • Kurse und Gruppen für Eltern können hier stattfinden:  Geburtsvorbereitung, Erste Hilfe für Babys und Kleinkinder, Stillgruppen.
  • Beratungsangebote, Unterstützung bei Anträgen und Behörden besonders für Familien mit Flucht-oder Migrationshintergrund.

Natürlich kosten die Verbesserung oder  Ausweitung sozialer Angebote Geld und, auch aufgrund der besonderen Situation durch Corona und damit sinkender Steuereinnahmen, ist die finanzielle Situation unserer Gemeinde zur Zeit noch ungewiss.

Jedoch darf dies nicht dazu führen, dass  bei freiwilligen Aufgaben  der Gemeinde eingespart wird oder diese ganz gestrichen werden. In eine gute Infrastruktur für Familien, Kinder und Jugendliche zu investieren ist eine Investition in die Zukunft.

Jens Uhlhorn

Ich heiße Jens Uhlhorn, Jahrgang 68, und lebe seit 1997 in Weyhe. Ein Jahr zuvor habe ich mit meiner Frau eine Praxis für Physiotherapie in der Gemeinde gegründet. Auch unsere beiden Töchter haben wir hier bekommen.

Seit Jahren engagiere ich mich für den Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur in Weyhe.

Ärztliche Versorgung, der Ausbau der Pflege und der Therapiefachberufe werden zunehmend wichtiger für die Gemeinde.  Das wird ein Schwerpunkt meiner künftigen Tätigkeit sein.

Weitere Tätigkeitsfelder meiner politischen Arbeit für die Gemeinde sind:

  • Bürgerenergie – ein Baustein auf dem Weg in die CO2 neutrale Gemeinde
  • Finanzen – solide Haushaltspolitik für den ökologischen Umbau der Gemeinde

Ich bitte Sie um Unterstützung und Ihre Stimme bei der Gemeinderatswahl.

Wiebke Wildemann

Hallo, mein Name ist Wiebke Wildemann und ich bin 39 Jahre alt. Ich lebe mit meinem Mann, unserem Sohn und unseren Katzen und Hühnern seit 2016 wieder in Weyhe. Wieder, da ich hier aufgewachsen, 2002 zum Studieren und Arbeiten ein wenig durch die Republik gezogen bin und nun endlich wieder Zuhause bin. Mein Zuhause war tatsächlich immer hier in Weyhe und dies ist auch der Grund, warum ich mich jetzt hier politisch engagieren möchte.

Ich bin als Angestellte in der Polizei Bremen tätig und darf dort meinem Herzensthema Prävention nachgehen.

Ich habe mich in Weyhe immer wohl und sicher gefühlt, für mich war diese Gemeinde in meiner Kindheit und Jugend immer mein „sicherer Hafen“. Und mir ist es wichtig, dass sich alle Menschen in Weyhe sicher, geborgen und willkommen fühlen. Weyhe ist nicht mehr das kleine Dorf, das es einmal war, wir leben hier inzwischen gemeinsam mit über 30.000 Menschen, und haben uns doch in vielem einen dörflichen Charakter bewahrt. Mein Mann und ich haben uns bewusst entschlossen nach unserer letzten Station in Hamburg nicht wieder in die Stadt zu ziehen obwohl wir beide in Bremen arbeiten. Für uns ist es wichtig, unseren Sohn an einem Ort aufwachsen zu sehen, der nicht von großen Straßen, wenig Grünflächen und Verwahrlosung und Kriminalität beengt wird. Ich wünsche mir, dass mein Kind, so wie es in meiner Kindheit üblich war, alleine mit dem Fahrrad zur Schule fahren, mit seinen Freunden durch Wiesen und Wälder streifen und trotzdem die Vielfalt, die unsere Gemeinde zu bieten hat, genießen kann.

Die Polizeiliche Kriminalstatistik für das Land Niedersachsen zeigt im Vergleich der Jahre 2010 bis 2020 sinkende Zahlen bei den bekanntgewordenen Straftaten (2010: 582.547, 2020: 497.158) und auch die Aufklärungsquote ist leicht gestiegen (2010: 62,91%, 2020: 64,28%).[1] Dies sind erfreuliche Zahlen, aber ich glaube wir können noch mehr tun.

Und hier sollten wir an verschiedenen Stellen die Hebel ansetzen, denn Kriminalprävention betrifft uns alle. Die Kinder, die auf dem Weg zur Schule „abgezogen“ werden; die Jugendlichen, die in im realen Leben oder auf den sozialen Medien beleidigt, gemobbt oder bedroht werden; unsere Nachbarn die aus allen Teilen der Welt kommen und in Weyhe ein neues Zuhause finden, aber hier Opfer von rechtsradikalen Anfeindungen werden; die Familie, die abends nach Hause kommt und in deren Haus eingebrochen wurde; die Senioren die Opfer eines sog. Enkeltrickbetruges werden. Und auch die Zahlen im Bereich der familiären Gewalt sowie der häuslichen Gewalt steigen, und dies nicht erst seit Corona.

Und hier sehe ich meinen Mehrwert für die Gemeinde, für die Einwohner:innen von Weyhe. Ich möchte mich und mein Wissen gerne im Bereich Ordnung und Soziales gewinnbringend einbringen und dort mein Wissen und Know-how zur Verfügung stellen. Mein #wiebkewillswissen stellt eine Einladung an all die Einwohner:innen dar, die sich nicht unmittelbar selber politisch engagieren wollen. Ich möchte von Ihnen, von Euch wissen, was Euch bewegt, was Eure Fragen, Wünsche und Nöte sind. Was braucht Weyhe, was fehlt uns hier?


[1] Quelle: PKS LKA Niedersachsen

Jörn Rosenthal

Ich bin Jörn Rosenthal, 39 Jahre alt und lebe mit meiner Familie sehr gerne in Weyhe.

Im Sommer 2020 wurde ich zum ehrenamtlichen 2. Vorsitzenden des Gemeindeelternrates (GER) der Kindertagesstätten (KiTa) Weyhe gewählt und vertrete hier zudem die KiTa Abenteuerland in Sudweyhe. Diese Arbeit macht mir sehr viel Spaß und ich konnte gemeinsam mit den anderen Vertretern und der Gemeinde folgende Projekte und Verbesserungen anstoßen:

Verkehrssituation der KiTa- und Schulwege verbessern
.

Zusammen mit dem GER Schule konnten wir unserem Bürgermeister über 70 Seiten an Vorschlägen übergeben, um die Kinder durch Verbesserungen sicherer zur KiTa und Schule (begleitet) gelangen zu lassen. Mittlerweile gab es eine Besprechung mit den Zuständigen des Fachbereichs 3 (Ordnung und Soziales) und die KiTa sowie die Grundschule Sudweyhe werden als nächstes näher betrachtet und Verbesserungen zur Verkehrssituation geplant.

Abschließbare Stellplätze für Fahrräder

Damit einher geht auch meine Forderung nach abschließbaren Stellplätzen für Fahrräder nicht nur am Bahnhof, sondern eben auch bei den Liegenschaften der Gemeinde wie KiTa und Schulen. Zunächst müssen diese für die Mitarbeiter*innen angeboten werden. Dies würde eine erhebliche Verbesserung der Verkehrsverhältnisse bei den Liegenschaften erwirken. Auch für das Pendeln mit dem Rad zur Arbeit und den (gesundheitlichen) Vorteilen ist dies ein starker Werbefaktor!

Novelle des KiTa-Gesetzes verbessern!

Was die Landesregierung in den letzten Monaten als Vorschlag in den Landtag zur Novelle des KiTa-Gesetzes einbrachte, ist eine Farce. Seitdem kämpfen landesweit Elternvertretungen dafür, Verbesserungen für unsere Kinder und die Mitarbeiter*innen in den KiTas zu erreichen. Die dritte Kraft in einer Kindergartengruppe wurde schon vor langer Zeit gefordert, aber wurde stets aus Kostengründen abgelehnt. Die Bedingungen in den KiTas haben sich die letzten Jahre stark verändert. Bildung muss auch hier mehr wert sein! Das letzte KiTa-Gesetz ist fast 30 Jahre alt und es wird Zeit, dass auch auf Kreis- und Landesebene Elternvertretungen ähnlich der Schulen eingerichtet werden. So könnten die Elternvertretungen auch auf Gemeindeebene mehr bewirken.
Der Fachkräftemangel muss auch hier dringend bekämpft werden! Bei Diskussionsrunden mit Kreis-, Landes-, und Bundespolitikern konnte ich hier meine Positionen anbringen und werde die Versprechen die nächsten Jahre genau prüfen.

Sport für Kinder und Jugendliche

Im TuS Sudweyhe nehme ich mit meiner Familie seit vielen Jahren engagiert an den vielen Angeboten teil. Die Kurse sind besonders für die Kleinen wichtig und es sollten hier unbedingt ausreichend Plätze angeboten werden können.
Auch die Schul-Sportanlagen müssen für die Kinder und Jugendlichen in ihrer Freizeit nutzbar sein, damit gerade in diesen besonderen Zeiten ausreichend Bewegung ermöglicht wird.
Die DLRG hat berechtigte Sorge, dass es in den nächsten Jahren nicht ausreichend Schwimmkurse geben wird. Da ich selbst bei der DLRG organisiert war, werde ich auch hier ein Augenmerk darauf legen, dass seitens der Gemeinde genügend Unterstützung in dieser Richtung erfolgt.

Werdegang

Bei den Grünen auf Gemeinde- und Kreisebene wirke ich seit 2021 mit, da mir die Verbesserung der Infrastruktur für Fußgänger*innen und Fahrradfahrer*innen am Herzen liegt. Ich konnte hier bereits die vorherigen Jahre die Aufnahme des Feldweges zwischen der Sudweyher Straße und dem Freibad in das gemeindliche Instandsetzungsprogramm erwirken.

Auf dem Foto oben stehe ich auf diesem ausgebauten Weg, den sicherlich viele Bürger*innen gerne nutzen.

Bei zahlreichen Sitzungen des Ausschusses Schule, KiTa, Jugend, des Ausschusses Bau, Planung, Umwelt und des Ausschusses Sport und Kultur sowie bei einer Ratssitzung konnte ich meine Anliegen als Zuhörer bisher vorbringen. So begann es bereits vor dem Sommer 2020 mit meiner Forderung des Erhalts einer Außenstelle der Gemeindebibliothek in der KGS Kirchweyhe.

Ehrenamtlich bin ich seit 2016 stellvertretender Vorsitzender bei der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Kreisverband Diepholz. Aus diesem Engagement heraus war ich bereits bei Landesjugendkonferenzen der GEW dabei, bereitete die Bundesjugendkonferenz 2016 mit vor und nahm am bundesweiten Gewerkschaftstag in Freiburg 2017 teil.

Ich studierte in Göttingen das Lehramt an Gymnasien und bin als Lehrer im Landkreis Diepholz tätig. Ich pendele seit fünf Jahren mit dem Rad und dem Zug. Auslandserfahrung ist bei mir langjährig vorhanden und das Studienfach Geographie ließ mich meine Staatsexamensarbeit zur Planung und zum Bau einer großen Stadt in der Nähe von London schreiben.

Im Gemeinderat herrscht ein konstruktives Klima, welches mich dazu bewegte, hier mitarbeiten zu wollen und meine Ideen einzubringen. Es gibt viel zu tun – packen wir es an!

Auf meiner Facebook-Seite findet ihr noch mehr Informationen über mich und meine Interessen in und um Weyhe.

Ulrike Buck

Ulrike Buck – Schwerpunkt Natur und Umwelt

49 Jahre, Biologin, Mutter von zwei Kindern

Ich setze mich für den Natur- und Umweltschutz in Weyhe ein. Die Klimakrise betrifft uns alle, wir werden sie laut wissenschaftlichen Erkenntnissen in den nächsten Jahren noch mehr zu spüren bekommen. Natur- und Umweltschutz hängen mit den Klimaveränderungen eng zusammen. Daher gilt es zu handeln und nicht nur zu reden. Auch hier bei uns in Weyhe! 

Es geht um mehr Grünflächen, naturnahe Wälder, blühende breite Hecken, bunte Wildblumenwiesen und zahlreiche Streuobstwiesen. Das sind wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen und gute Erholungsmöglichkeiten für uns Menschen. Dies alles beeinflusst das Mikroklima in Weyhe. Alles hängt in der Natur miteinander zusammen. Haben wir genug Wasser, geht es dem Wald gut, der Landwirt muss nicht wässern, die Böden bleiben in ihrer Struktur erhalten und die Gewässer bieten einen wichtigen Lebensraum für alle.

Es gilt diese Gebiete zu erhalten und zu erweitern und dafür zu sorgen, dass wir unsere Natur schätzen und schützen. Unsere Kinder sind an der Natur sehr interessiert, sie staunen, beobachten und sind sehr wissbegierig – dies erlebe ich bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit beim NABU Weyhe im Bereich Umweltbildung jedes Jahr! Das müssen wir bewahren und weiter ausbauen.

Konkret setze ich mich insbesondere hierfür ein:

Gute Erholungsmöglichkeiten in Weyhe!

Sei es am Wochenende bei einer Fahrradtour durch die Marsch, bei einem Waldspaziergang am Böttchers Moor oder den Melchiorshauser Fuhren, in Dreye an der Weser oder bei einem Lauf durch den Wald in Jeebel oder bei einem Aufenthalt auf dem Mühlenkampgelände – viele Weyher Bürger erholen sich gerne in der Natur. Corona hat dies sicherlich noch verstärkt. In unseren naturnahen Gebieten können wir durchatmen und uns entspannen, die Natur genießen und das eine oder andere Tier beobachten. Dies soll so bleiben und ausgebaut werden.  

Mehr Natur mit naturnahen Wäldern, schönen Hecken und Streuobstwiesen!

Die Weyher Erholungsgebiete sind für uns Menschen sehr wertvoll und sind auch für viele Tiere und Pflanzen Lebensraum. Es gilt, diese Flächen zu erhalten und zu erweitern und wo möglich, eine Biotopvernetzung für die Wanderung von Tieren zu gewährleisten. Hierbei bieten unsere Flüsse und Bäche mit ihren Randstreifen besonders gute Möglichkeiten der Vernetzung. Weitere Flächen, die laut dem Landschaftsplan als wertvoll eingestuft werden, müssen planerisch geschützt werden und miteinander vernetzt werden.

Wir haben ein Wasserproblem! Unsere Gewässer dürfen nicht austrocknen, das Grundwasser darf nicht weiter fallen, sondern muss mittelfristig wieder steigen. Der trocken gefallen Hombach und das nahezu ausgetrocknete kleine Moor im Jahr 2019 dürfen sich nicht wiederholen. Hierzu sind alle Akteure und Diskussionspartner (die Gemeinde Weyhe, die Naturschutzbehörde, die Trinkwasserwerke und Umweltverbände) aufgefordert, ein mittelfristiges Konzept zu erstellen, um das Wasser in der Region mit geeigneten Maßnahmen zu halten und um die Grundwasserstände aufzufüllen und langfristig zu sichern. Dies ist zum Beispiel für das Funktionieren unserer Böden, für die Landwirtschaft und für das Fortbestehen unserer Wälder in den nächsten Jahren entscheidend!

Hombach im unteren Lauf im Juni 2021

Weyhe braucht in Zeiten des Klimawandels mehr Bäume und Hecken innerorts und im Randbereich. Bäume und Hecken bieten vielen Tieren einen Lebensraum, sie schützen vor Bodenerosion und geben Schatten und beeinflussen damit das Mikroklima im Ort. Weitere Streuobstwiesen für Weyher Bürger gemäß dem Niedersächsischen Weg sollen entstehen. Diese Wiesen sind Lebensraum für zahlreiche Insekten, für Igel und unzählige Vögel, für kleine Säugetiere und Kriechtiere und sind nebenbei auch für uns Menschen Obstlieferanten. Und auch hier ist genügend Wasser die Grundlage für all dies.


Hecke in der Leester Marsch im Mai 2021

Unsere wenigen Wälder müssen naturnah entwickelt werden, damit ein gesundes funktionierendes Ökosystem entstehen kann. Damit kann dem Schädlingsbefall vorgebeugt werden und die Anfälligkeit in Trockenperioden vermindert werden. Gleichzeitig sorgt man für einen stabilen Lebensraum mit mehr Artenvielfalt.   Auch hier spielt verfügbares Grundwasser eine große Rolle.

So wie links oder so wie rechts? Das liegt an uns!

Endlich ein Naturschutzgebiet für Weyhe!

Das Naturschutzgebiet Weseraue, als Rückzugsort für Tiere und Pflanzen, muss endlich eingerichtet werden. Der Antrag des NABU Weyhe aus dem Jahr 2012 und der daraufhin gefasste Ratsbeschluss für die Ausweisung des Naturschutzgebietes soll endlich umgesetzt werden.

Aus dem Zeitungsartikel „Nur wenig Hoffnung für die Weseraue – Ausweisung des geplanten Weyher Naturschutzgebietes steht beim Landkreis in der Warteschleife.“ Kreiszeitung 12.2.2015

Umweltbildung für Jung und Alt!

Im Bereich Umweltbildung muss Weyhe mehr tun. Ein kleines Umweltzentrum für alle Weyher Bürger mit Veranstaltungen zur Natur und Umwelt, mit Vorträgen und Schulungen für Jung und Alt, trägt wesentlich dazu bei, das Bewusstsein für unsere Umgebung zu verstärken, die Achtung vor Tieren und Pflanzen und deren Lebensräume zu bewahren und das Wissen um einheimische Tiere und Pflanzen zu erhöhen.

Umweltbildung

….und ein Wort zu Kompensationsflächen

Kompensationsflächen, die als Ersatz für Baumaßnahmen geschaffen wurden, müssen erhalten werden. Dreye West III darf sich nicht wiederholen! In Dreye, im Gewerbegebiet müssen angrenzende Kompensationsflächen, die für die Natur vorgesehen waren, wieder neuen Baumaßnahmen weichen und wiederrum kompensiert werden. Das gleicht einem Ausverkauf der Natur! Die Natur bekommt damit keine Zeit sich zu entwickeln, sie wird verdrängt und immer weiter zerstört. Die Kompensation der Kompensation – das muss aufhören!

Ein höherer Umweltetat und Stärkung des Umweltbereichs im Rathaus!

Ich setze mich dafür ein, dass der Weyher Umweltbereich anders organisiert wird. Der Umweltbereich sollte finanziell und personell gestärkt werden, um den Erfordernissen des nachhaltigen Natur- und Klimaschutzes gerecht zu werden.

Dieses lässt sich durch die Bildung eines eigenen Ressorts umsetzen. Umweltsachbearbeiter unter der Leitung von Bau- oder Straßenbauämtern, haben kein Veto-Recht, wie es die Praxis im Weyher Rathaus gezeigt hat. Dadurch wurden wertvolle Naturschutzflächen vernichtet, um Platz für Gewerbegebiete zu schaffen. 

In Zeiten der Klimakrise muss mehr Geld zur Verfügung gestellt werden, um nachhaltige Umweltprojekte durchführen zu können, um beispielsweise Flächen für Gewässerrenaturierungen und Streuobstwiesen zu erwerben und um weitere kleine Erholungsgebiete zu schaffen und das alles durch genug Personal!

Wilfried Brasch

Wer ist der Kandidat?

Wilfried Brasch (*1951)

Zur Person: Seit 2017 bin ich Pensionär, nachdem ich über 37 Jahre als Lehrer im Sekundarbereich II in Bremen tätig war. Ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder.

Zur Aktivität: Im Jahr 2016 bin ich in den Gemeinderat gewählt worden und Mitglied von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN. Außerdem bin ich beim NABU-Weyhe aktives Mitglied.

Zur Freizeit: Mein großer Garten und meine zwei Hunde fordern viel Engagement und Aufmerksamkeit.

Zur Politik: Schon in meiner Studentenzeit habe ich mich organisatorisch-politisch eingebracht. Seit Erscheinen der Studie des Club of Rome „Grenzen des Wachstums“ (1972) sind meine politischen Ideen stets mit den Themen Wachstumsgrenzen, Ressourcen der Erde, Nachhaltigkeit im Umgang mit Werten und Friedenspolitik verbunden gewesen. Aus Überzeugung möchte ich für die Nachhaltigkeit von Produkten, den Klimaschutz, den Naturschutz, die Chancengleichheit in Bildung und Beschäftigung und die soziale Gerechtigkeit bei Wohnraum und Entlohnung eintreten.

Es gilt, den Gemeinsinn, die Wertschätzung, Toleranz und Vielfalt in unserer Demokratie zu schützen. Der Dialog zwischen den Generationen und den Kulturen muss uns gelingen, damit das soziale Miteinander in Weyhe und überall bestehen bleibt.

Zum Schwerpunkt: Die Bildung und Freiheit bilden die Basis in unsereren modernen Demokratien. Nur eine gute Bildung führt zum guten gesellschaftlichen Miteinander, das ein Leben in Freiheit und Wohlstand garantiert.

Dabei fängt die Bildung nicht erst in der Schule an. Neben der Familie werden in Krippen und KiTa‘s die wichtigsten Voraussetzungen einer frühkindlichen Entwicklung geschaffen und so ein erfolgreiches Lernen und Handeln ermöglicht.

Unsere Schulen müssen zur guten atmosphärischen, motivierenden Lebenswelt in der Entwicklung zum Erwachsenen werden, d.h. ihre organisatorische, personelle und materielle Ausstattung muss die Ansprüche einer modernen, kommunikativen und digitale Gesellschaft erfüllen. Dazu gehört eine entsprechende bauliche und technische Ausstattung, die auch Ganztagsformen, soziale Integration und Inklusion ermöglicht. Dazu gehören auch außerschulische Lernorte, damit z.B. die berufliche Orientierung entsprechend der individuellen Fähigkeiten gelingt.

Eine Chancengleichheit in der Bildung aller Kinder und Jugendlichen, unabhängig vom sozialen Hintergrund der Familien, ist Voraussetzung für unsere moderne, offene Gesellschaft.

Carl-Georg Wrage

Mein Name ist Carl-Georg Wrage, geboren am 26. August 1955 in Hamburg, aufgewachsen in Hannover, ev. lutherisch, Diplom-Ingenieur, seit 01.Juni 2021 Rentner. Ich bin seit November 1984 verheiratet, habe eine Tochter und einen Sohn. Seit Januar 1989 wohnen wir als Familie in Leeste.

Wir erleben viele Stürme, Bodenerosionen, Dürren und Überschwemmungen in einer Heftigkeit und Häufigkeit wie nie zuvor. Geschädigte Ökosysteme und der Artenverlust gefährden die Ernährungssicherheit und damit langfristig unser Überleben.

Sauberes Wasser ist ein knappes Gut. Der sichere Zugang und die Verfügbarkeit von sauberem Wasser wie auch von sauberer Luft und Energie werden hier lokal die zukünftige Politik zunehmend bestimmen. 2017 und 2018 war es extrem trocken in Deutschland wie auch in Weyhe. Zum Teil wurden auf Ackerflächen die geringen Erntemengen nicht eingefahren, weil der Ertrag die Kosten nicht aufwog.

Aus den Aufforderungen der Vergangenheit Wasser zu sparen, können schnell einschränkende Anweisungen und Verordnungen werden. Kein Wasser mehr zum Duschen, nicht für das Planschbecken der Kinder, und noch weniger für den Garten. Die Wälder sterben; die Folge: weniger oder kein Sauerstoff mehr zum Atmen. Die Wasserversorgung wird abgestellt, erst zeitweise dann endgültig. Sauberes Trinkwasser ist dann in kleinen Kanistern zu kaufen. Kein Gras und Wasser für die Tiere; sie müssen geschlachtet werden, ohne einen Abnehmer dafür zu haben. Ein Szenario das immer näher rückt. Eine Realität nicht nur im südlichen Afrika der letzten Jahre, sondern auch hier. Zum Beispiel im Jahr 2020 wurden Menschen bereits in Niedersachsen aus Tankwagen versorgt, weil das örtliche Versorgungsunternehmen kein Trinkwasser mehr liefern konnte [1].

Sichtbar macht das auch der „Dürremonitor Deutschland“[2] des Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ, Leipzig, hier dargestellt die Situation z.B. für Niedersachsen und Bremen aus dem Februar dieses Jahres (in 1,8 m Tiefe): Außergewöhnliche Dürre für Weyhe.

Dürremonitor UFZ Leipzig

Ich möchte mich im Rat der Gemeinde Weyhe dafür einsetzen, hier bei uns Maßnahmen umzusetzen, die eine Verbesserung unseres Lebensraumes schaffen. Wenn wir jetzt entschlossen etwas tun, haben wir die Chance langfristig Schlimmeres zu verhindern. Zurzeit lassen wir das Regenwasser schnell abfließen. Es stört auf der Straße, auf dem eigenen Grundstück, der Wiese, dem Feld. ODER? Es sollte besser zu Grundwasser und somit zu Trinkwasser werden! Die Pflanzen auf dem Feld, die Büsche und Bäume brauchen das Wasser an ihren Wurzeln. Und wie geht das? Im ersten Schritt müssen wir es zurückhalten und versickern lassen! Im Kleinen auf dem eigenen Grundstück.

Die Fließgeschwindigkeit der Bäche und Flüsse wollen wir reduzieren, das Wasser-/Flussbett verbreitern und die Begradigungen zurückbauen (Mäandern). Durch dauerhafte Bepflanzung im Bachbett und der Uferzonen ebenfalls die Fließgeschwindigkeit reduzieren und die Artenvielfalt fördern.

Durch flachere Uferböschungen wird die Aufnahmekapazität für mögliche Hochwasser erhöht. Die Entwässerung von angrenzenden Flächen stoppen/zurückbauen und stattdessen Feuchtgebiete/Auen und Moore renaturieren. So kann das Wasser dort langsam versickern, bis es wieder zu Grundwasser wird.

Wir müssen das Abpumpen von Grundwasser reduzieren, privat und z.B. an Baustellen. Die abgepumpten Mengen sollten dem Boden direkt oder nahebei wieder zugeführt werden und nicht in der Kanalisation verschwinden. Derzeit können die HarzWasserWerke bis zu 20 Millionen Kubikmeter Wasser (im Wesentlichen für Bremen) aus dem Boden der Gemeinde Weyhe pumpen, wodurch der Grundwasserpegel ebenfalls weiter fällt. Das muss zukünftig reduziert werden. Um den bisherigen Grundwassermangel auszugleichen, bräuchte es etwa 250 Liter [3]) Wasser pro Quadratmeter zusätzlich, welches langsam versickern muss. Das ist bei dem augenblicklichen Klimawandel und den zu geringen Regenmengen nicht realistisch.

Mit Ihrem Votum für Bündnis 90 / die Grünen helfen Sie mir, die Politik der Gemeinde Weyhe durch kleine Schritte, teilweise nur durch Unterlassung von unnötigen Eingriffen in die Natur, zu verändern – hin zu einer maßvollen und naturnahen Umgestaltung unserer Fließ- und Stillgewässer, Moore und deren Uferbereiche, sowie neue Konzepte umzusetzen.


[1] taz.de, Berlin; https://taz.de/Wassermangel-in-Deutschland/!5714461/

Wassermangel in Deutschland: Erst der Mensch, dann der Rasen

https://taz.de/Duerre-in-Niedersachsen/!5701874/

Wasser nur noch vom Supermarkt

[2] https://www.ufz.de/index.php?de=37937

[3] https://www.youtube.com/watch?v=5YKUnnyBLJ8

Günther Schwarz

Hallo liebe Weyher, hello dear people of Weyhe

….hmmm… nun, das ist vorbei! Nach 38 Jahren in England bin ich als alter Bremer vor 2 Jahren zurückgekehrt und habe hier in Kirchweyhe ein schönes neues Zuhause gefunden. Ich bin überzeugter Europäer und fühlte mich nach dem Brexit nicht mehr wohl in England. Hier in Kirchweyhe habe ich viele neue und alte Freunde gefunden, fahre jetzt ehrenamtlich den tollen Weyher Bürgerbus und arbeite im Reparatur Cafe mit. Studiert habe ich an der Uni Bremen und habe in verschiedenen pädagogischen Bereichen in Deutschland und England gearbeitet.

Ich möchte jetzt meine Kraft und meine Ideen dazu einsetzen, unsere wunderbare Erde vor dem Klimakollaps zu bewahren! Besonders interessiert bin ich an den europäischen Entwicklungen und daran, durch eine Grüne Verkehrswende für besseren OVPN, saubere Luft, weniger Lärm in unseren Gemeinden und Städten zu sorgen. Deshalb bitte ich um deine/Ihre Stimme.

Mehr erfahrt ihr hier von mir:

Brexit-Flüchtling in Kirchweyhe

„Das ist nicht mehr mein Land“

Der Neu-Kirchweyher Günther Schwarz hat aufgrund des Brexits Großbritannien verlassen

Weyhe-Kirchweyhe. Günther Schwarz sitzt auf seinem Sofa in seiner neuen Wohnung in Kirchweyhe. Zum Gespräch hat er extra ein T-Shirt mit einer unmissverständlichen Botschaft angezogen. „Stop Brexit“ steht dort in großen Lettern auf einem roten Alarmknopf. Auf dem Tisch vor ihm liegen zahlreiche Bücher zum gleichen Thema. Bis vor wenigen Monaten war noch die englische Stadt Newbury das Zuhause von Schwarz. Aufgrund des Brexits, also dem Austritt von Großbritannien aus der Europäischen Union, hat er das Land aber nach 38 Jahren verlassen. In der Gemeinde Weyhe hat der gebürtige Bremer und Brexit-Flüchtling nun eine neue Bleibe gefunden.

„Das ist nicht mehr mein Land“, sagt Günther Schwarz klar zu seinen Beweggründen, Großbritannien den Rücken zu kehren. Zu viel habe sich in den vergangenen Jahren geändert, berichtet er weiter. Im Jahr 1981 war Schwarz von Bremen nach Großbritannien gezogen. Zuvor hatte er in der Hansestadt eine Ausbildung zum Radio- und Fernsehtechniker absolviert und später an der Universität Bremen Sozialpädagogik mit dem Schwerpunkt politische Bildung studiert. An der Volkshochschule (VHS) bereitete er dann Schüler auf den Hauptschulabschluss vor. In dieser Zeit lernte er auch eine Freundin kennen. „Wir wollten nochmal etwas Verrücktes machen“, erinnert sich Schwarz zurück. Daher erwogen sie den Schritt ins Ausland. „Ich sprach besser Französisch als Englisch, sie sprach perfekt Englisch“, erzählt der heute 71-Jährige. So entschieden sich beide für Großbritannien. Geplant war eigentlich nur eine begrenzte Zeit dort. „Daraus wurden dann 38 Jahre“, sagt Schwarz schmunzelnd.

Auch wenn die Verbindung nicht hielt, blieb Günther Schwarz in England. In der Stadt Newbury, die in der Nähe zur englischen Hauptstadt London und zur bekannten Universitätsstadt Oxford liegt, arbeitete er in einem Bürgerhaus, einer Art Mehr-Generationen-Haus mit Aktionen und Angeboten für alle Altersstufen, berichtet er. 18 Jahre lang war er dort verantwortlich. Auch ein Haus kaufte er sich in Newbury.

Nach seiner vorzeitigen Pensionierung reiste Schwarz mit einem Wohnmobil durch Europa. „Ab 2015 ging es dann los mit der Brexit-Geschichte“, erinnert sich der Rentner an die folgenschweren Entwicklungen, die in den nächsten Jahren die Europäische Union erschüttern sollten. „Ich bin ein überzeugter Europäer, habe Freunde in vielen europäischen Ländern. Es war undenkbar, dass England aus der EU gehen würde“, sagt Schwarz rückblickend. Rund 3,5 Millionen EU-Bürger leben nach seinen Angaben in Großbritannien, 1,5 Millionen Briten in den übrigen EU-Staaten.

In Newbury war Schwarz an der Gründung einer Anti-Brexit-Bewegung beteiligt. Diese warb mit Büchertischen, Veranstaltungen und Demonstrationen für einen Verbleib in der EU. Als die Briten dann im Jahr 2016 bei einem Referendum knapp für einen Austritt stimmten, kam für Günther Schwarz, der seit 1987 eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in Großbritannien hat, der Schock. „Jetzt reicht’s“, habe er gedacht. Das Referendum sei eigentlich nur eine Vorkehrung des damaligen britischen Premierministers David Cameron gewesen, um die europakritischen Kräfte in seiner Partei zufriedenzustellen. Mit einem Votum für den Brexit habe auch Cameron nicht gerechnet. „Das ist in die Hose gegangen“, sagt Schwarz.

Das Misstrauen eines Teils der britischen Bevölkerung gegenüber der EU sitzt laut Günther Schwarz tief. Das habe schon in den 1960er-Jahren angefangen, als der Beitritt der Briten zur Europäischen Gemeinschaft, sozusagen der Vorläuferin der EU, zweimal am Veto Frankreichs scheiterte. „Da war der Schaden schon angerichtet, England fühlte sich gedemütigt“, sagt Schwarz. Erst 1973 kamen die Briten dann dazu.

Gleichzeitig habe ein Großteil der Medien, die in der Hand weniger Verleger liegen, immer wieder gegen die EU gewettert und damit die ablehnende Haltung gefördert. Teilweise auch mit Falschbehauptungen, sagt Schwarz. Pro-europäische Inhalte kamen kaum vor. Während auf dem Festland an vielen Gebäuden die EU-Flagge weht und Plaketten von einer Förderung von Projekten durch die EU zeugen, sei dies in Großbritannien nicht der Fall. Auch wenn das Land genau wie alle anderen von Fördergeldern der EU profitierte, sagt Schwarz. „Als wenn es sie gar nicht gibt“, sagt der 71-Jährige. Selbst Mitglieder der sozialdemokratischen Labour-Party, in die Günther Schwarz 2014 eintrat, hätten teilweise nichts von den Vorteilen durch die EU gewusst. „Keiner konnte etwas dazu sagen, die hatten null Ahnung“, berichtet Schwarz von Parteitreffen. Mit Argumenten versuchte er, sie zu überzeugen.

Viele hätten sich ebenfalls keine Vorstellungen davon gemacht, was ein Austritt aus der EU für das Land wirklich bedeutet, sagt Schwarz weiter. So kommen 60 Prozent der Lebensmittel dort aus anderen EU-Ländern. Die Preise vor Ort seien jetzt schon angestiegen, einige Händler würden bereits Warnungen vor Versorgungsengpässen aussprechen, berichtet er. Gleiches gelte für die Versorgung mit Medikamenten. Autobauer hätten Produktionen eingestellt, Fluggesellschaften und EU-Einrichtungen verlagern ihre Hauptsitze aufs Festland, Erntehelfer kommen nicht mehr ins Land und auch der Flugzeugbauer Airbus, der als explizit europäisches Projekt aufgestellt ist, kommt in die Bredouille, zählt Schwarz auf.

Bis heute gibt es kein Abkommen, wie die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien geregelt seien könnten. Die aktuellen Gespräche werden immer wieder durch die Corona-Pandemie unterbrochen, berichtet Schwarz. „Was passiert, wenn es keinen Deal gibt?“, fragt er und drückt damit auch die Verunsicherung bei vielen anderen aus. Er befürchtet, dass Großbritannien zu einem Billiglohnland absteigen könnte. Auch Menschen, die seit Jahren schon in dem Land leben, müssten sich nun neu um eine Aufenthaltsgenehmigung kümmern, teilweise herrsche bei ihnen Panik, dass sie ausgewiesen werden könnten, berichtet Schwarz.  

Ein Leben lang habe er vor Ort gearbeitet, sich auch ehrenamtlich in seiner neuen Heimat engagiert, sagt er weiter. Trotzdem habe sich die Stimmung verändert. Angestachelt von rechten Medien und der Partei UKIP um ihren damaligen Vorsitzenden Nigel Farage, die den Brexit-Gedanken vorantrieb, kam es zu Hetze gegen Ausländer, sagt der Brexit-Gegner Schwarz. „Wir wurden auf der Straße und an Büchertischen brutal mit Worten angegriffen“, berichtet er. Trauriger Höhepunkt war dann die Ermordung der Labour-Partei-Abgeordneten Jo Cox, die von einem Brexit-Befürworter nach einer Bürgersprechstunde im Vorfeld des Referendums getötet wurde, erzählt Schwarz. Auch seien Geschäfte, die von EU-Bürgern betrieben wurden, angegriffen worden. „Die Sicherheitslage wurde immer bedrohlicher“, berichtet Schwarz. So verfestigte sich der Entschluss, zurück nach Deutschland zu ziehen.

In Kirchweyhe fand Schwarz eine Wohnung. „Ich bin jetzt dabei, mich hier einzuleben“, sagt er. Auch vor Ort engagiert er sich ehrenamtlich. Schwarz fährt für den Bürgerbus und hilft beim Reparatur-Café in der Alten Wache. Bei der Europa-Union im Landkreis Diepholz berichtete er von seinen Erfahrungen in Großbritannien. Immer mal wieder kehrt er zurück, um nach seinem Haus und seinen Mietern zu sehen oder um Freunde zu treffen.

Schwarz hat aber auch die Hoffnung nicht aufgegeben, dass Großbritannien irgendwann wieder in den Kreis der EU zurückkehren könnte. „Für die nächsten fünf bis zehn Jahre wird das so bleiben. Aber es gibt jetzt schon eine große Kampagne für eine EU-Rückkehr“, sagt er. Nach letzten Meinungsumfragen halten 70 Prozent der Briten den Brexit für einen Riesenfehler, berichtet Schwarz, der die Entwicklungen auch weiterhin im Auge behalten möchte.


– von Eike Wienbarg, erschienen im Weser Kurier am 20.12.2020

Vanessa Gräpel

Mein Name ist Vanessa Gräpel, ich bin 32 Jahre alt und lebe seit 2018 mit meinem Partner, meiner Stieftochter und zwei Hunden in Kirchweyhe. Ich bin Ingenieurin für Naturschutz beim Landkreis Diepholz. Hier bin ich im Team Naturschutz des Fachdienstes für Kreisentwicklung tätig und beschäftige mich mit vielfältigen Fragestellungen zum Thema Natur und Landschaft.

Den Grünen bin ich schon im Studium zur Technischen und Angewandten Biologie beigetreten. Allerdings bin ich erst seit kurzem in der Ortsgruppe der Grünen Weyhe aktiv. Dennoch werde ich mit ausgeprägtem Enthusiasmus dabei sein!

Mein Schwerpunktthema in Weyhe ist Umweltschutz!

Schon vor meinem Studium lag mir der Umweltschutz sehr am Herzen. Dabei war es mir immer wichtig, mich nach meiner Ausbildung in meiner Heimat einbringen zu können. Das möchte ich nun auch bei den Grünen Weyhe tun!

Es ist wichtig, schützenswerte Gebiete auch hier in Weyhe zu identifizieren und langfristig zu erhalten oder wiederherzustellen. Dadurch können gleichzeitig Artenvielfalt und Klima geschützt werden. Denn intakte Ökosysteme bieten ein Potenzial zur Ansiedlung von gefährdeten Arten und zur Ausbreitung von bereits vorhandenen Arten. Darüber hinaus absorbieren intakte Ökosysteme große Mengen von CO2-Emissionen, die von uns allen produziert werden. Was wir gerne vergessen ist, dass saubere Luft, fruchtbare Böden und ausreichend Trinkwasser unsere Lebensgrundlage sind! Daher ist es wichtig, genau diese Grundlagen für uns und die folgenden Generationen zu sichern. Also müssen auch wir in Weyhe versuchen einen Beitrag zu leisten, um Natur und Klima zu schützen. Ein wesentlicher Beitrag hierzu soll die Fortschreibung des Landschaftsplanes sein, der aufgrund des Antrages der Grünen Weyhe aktuell bearbeitet wird. Aus diesem Antrag soll nicht nur der Zustand der Natur hervorgehen, sondern auch konkrete Ziele des Naturschutzes und der Landschaftspflege. Danach können wir gezielt Maßnahmen umsetzen und so die Artenvielfalt erhalten, Lebensräume stärken und Ökosystemdienstleistungen sichern.

Aber das allein reicht nicht aus, denn um unsere Umwelt zu schützen, müssen wir nachhaltig mit den vorhandenen Ressourcen umgehen und diesen Ansatz in allen Themenbereichen unseres Lebens etablieren. Das schließt u. a. auch ressourcenschonendes Bauen, nachhaltiges Wohnen und einen geringeren Flächenverbrauch mit ein.

Schon in den Bauleitplanverfahren können wir mit dem Umweltschutz beginnen. So haben die Grünen Weyhe bereits einen Antrag gestellt und durchgesetzt, dass bei Baugebiete die nach § 13 BauGB ausgewiesen werden, freiwillig Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen durchzuführen sind. Bei diesen vereinfachten Verfahren erfolgt zwar ein Eingriff in Natur und Landschaft (z. B. durch Flächenversiegelung oder Gehölzbeseitigung), jedoch ist dieser gesetzlich nicht zu kompensieren. Durch diesen freiwilligen Beitrag zur Kompensation von Eingriffen, können Natur und Landschaft weiter gestärkt werden.

Aber auch das ist nur ein Anfang und daher möchte ich bei diesen komplexen Zusammenhängen gerne im Gemeinderat mitarbeiten.

Laineda Schulte

Mein Name ist Laineda Schulte.

Warum ich mich politisch engagiere?

Ich möchte anpacken und die soziale als auch ökologische Gerechtigkeit vorantreiben.

Dazu gehört nach meinem Verständnis die Übernahme von Verantwortung, sowohl für das Jetzt als auch für die Lebensbedingungen der nachfolgenden Generationen.

Ohne Gerechtigkeit kann eine Demokratie nicht funktionieren!

In der kommenden Wahlperiode werde ich mich für diese Ziele einsetzen – für ein gerechtes Weyhe – für alle.

Einzelne Grundsätze grüner Politik, können im Wahlprogramm BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

nachgelesen werden.

Heike Ozanna

Meine Name ist Heike Ozanna, 63 Jahre, tätig in der Assistenz für Menschen mit geistiger und Mehrfachbehinderung.

2001 bin ich erstmalig in den Rat der Gemeinde Weyhe gewählt worden und war dort bis 2016 Fraktionsmitglied von B90/Die Grünen.

Die dringendsten Ziele für mich sind Klimaschutz und Erhalt der Artenvielfalt. Durch meine langjährige Erfahrung im biologischen Gemüseanbau habe ich Interesse daran, Anreize zur Erhöhung des Anteils der ökologischen Landwirtschaft zu schaffen.

Ich wünsche mir eine Förderung nicht nur für Photovoltaik auf den Dächern, sondern auch für begrünte Hausfassaden und naturnah gestaltete Gärten, die im besten Fall miteinander verbunden sind, um Korridore für Artenvielfalt zu schaffen.

Das bedeutet z.B. auch stärkere Berücksichtigung ökologischer Kriterien in der Bewirtschaftung gemeindeeigener Flächen und Bereitstellung von Geldern für den Umweltschutz auch außerhalb von Kompensationsmaßnahmen für Baumaßnahmen.

Elmar Könemund

Ich bin Elmar Könemund, geb. 1955, selbständiger Diplomingenieur. 1996 war ich für B90 / DIE GRÜNEN erstmalig in den Rat der Gemeinde Weyhe gewählt worden.

Bis heute lagen dort meine inhaltlichen Schwerpunkte in den Arbeitsbereichen: Bauen, Planung, Umwelt sowie beim Abwasserverband Stuhr-Weyhe.

Inzwischen sehe ich in unserer konsumorientierten Industriegesellschaft meine Hauptaufgabe in der Förderung des Klima- und Naturschutzes.

Das bedeutet z. B. stärkere Berücksichtigung ökologischer Kriterien in der Bewirtschaftung gemeindeeigener Liegenschaften sowie in der Bauleitplanung. Ziel ist hier ein deutlich geringerer Energieverbrauch und der Einsatz Erneuerbarer Energien im Neubau, sowie die Aufwertung des Naturschutzes durch mehr Personal- und Finanzmittel sowie mehr Schutzflächen für die Natur. Dazu gehört besonders der Schutz der durch den Klimawandel bedrohten Gewässer.

Alfred (Alex) Schröder

Hallo,

ich bin Alfred (Alex) Schröder, wohne seit 1975 in Weyhe, bin verheiratet und habe zwei erwachsene Kinder und zwei Enkel.

Zu meiner Person:

Seit sechs Jahren bin ich im Ruhestand und engagiere mich ehrenamtlich in verschiedenen sozialen Organisationen. Ich vertrete die Grünen im Weyher Gemeinderat seit November 2014.

Als IT-Systemkaufmann habe ich bis zur Rente in der Bremer Filiale eines Computer-Händlers (A….O) gearbeitet.

Das ist mir wichtig:

Der Klimawandel ist es, der mich besonders besorgt. Ich möchte dazu beitragen, dass unsere Enkel genau wie die Enkel aller Menschen noch einen Planeten Erde vorfinden, auf dem man leben kann.

Luca Bruck

Mein Name ist Luca Bruck, ich bin 19 Jahre alt und habe gerade an der KGS Leeste mein Abitur gemacht. Politik interessiert mich sehr, deshalb habe ich Politik als Leistungsfach gewählt. Natürlich bin aber auch über meine Familie zur Politik gekommen, da wir Zuhause viel darüber sprechen. Letztes Jahr habe ich mich dann entschieden, bei den Grünen einzutreten.

Ich beginne ab August eine duale Ausbildung zur Kauffrau für Spedition- und Logistikdienstleistung verbunden mit einer Studium zum Bachelor of Business Administration, werde viel Zeit in Bremen verbringen und kandidiere deshalb auch nur auf einen hinteren Listenplatz. Trotzdem ist Weyhe aufgrund meiner Familie natürlich weiter mein Lebensmittelpunkt.

Insbesondere neue Beteiligungsformen von Bürgerinnen und Bürgern liegen mir am Herzen, Fridays for Future hat gezeigt, dass auch Jugendliche und junge Menschen politisch interessiert sind, allerdings möchte auch ich mich lieber projektbezogen engagieren, niedrigschwellig und offen.

Ein spannendes Beispiel ist das Folgende aus Hannover:

Heute startet Projekt zum Steintorplatz
Lange hat es Streit um eine mögliche Bebauung auf dem Steintorplatz gegeben. Jetzt sind die Bürger gefragt: An diesem Dienstag beginnt ein mehrmonatiger Beteiligungsprozess direkt auf dem Platz im Herzen Hannovers. Oberbürgermeister Stefan Schostok gibt um 16 Uhr das Startsignal.

Bis Februar 2019 soll die Beteiligung dauern, erstmals arbeitet die Stadt mit völlig neuen Methoden. Ein Doppeldeckerbus wird immer wieder auf dem Platz stehen und Stimmen und Stimmungen einsammeln. Er dient als Bar und gläsernes Planungsbüro. Interessierte können zum Beispiel im September gemeinsam mit Handwerkern Möbel-Prototypen für den Platz bauen.

Stadtbaurat Uwe Bodemann wird den Ablauf erläutern, auf der kleinen Bühne kommen auch einige Anlieger zu Wort. Die Federführung für die Beteiligung liegt beim Berliner Büro Urban Catalyst, es kooperiert dafür unter anderem mit dem Lindener Platzprojekt.

Die Stadt lässt sich das aufwendige Projekt rund 500.000 Euro kosten. Sie hat versprochen, dass das Ergebnis offen ist – ein Architektenwettbewerb soll die Ideen der Bürger später umsetzen.

– von Conrad von Meding, erschienen in Hannoversche Allgemeine Zeitung am 15.06.2018

Vielleicht wäre das auch für Weyhe etwas, beim nächsten Baugebiet mal einen Workshop in den Schulen anzubieten oder das neue Gebäude auf dem Amelung Gelände mit den Anwohnerinnen und Anwohnern zu planen.

Hans-Jürgen Peter

Mein Name ist Hans-Jürgen Peter, geb. 1954, Rentner. Ich war einige Jahre für B90 / DIE GRÜNEN im Rat der Gemeinde Weyhe und bin viele Jahre den Bürgerbus gefahren.

Mein inhaltlicher Schwerpunkt im Rat war immer der Ausschuss Ordnung und Soziales. Insbesondere die Feuerwehr, ihre Ausstattung und die Gebäude waren und sind für mich sehr wichtige Themen.

Jetzt kandidiere ich auf Platz 19 für die Grünen. Mit großer Wahrscheinlichkeit werde ich also nicht in den Rat einziehen.

Mit meiner Kandidatur möchte ich aber zeigen, wie wichtig es ist, sich ehrenamtlich zu engagieren und aktiv Politik mitzugestalten.